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Orcan Energy erweitert Produktionskapazitäten mit dem Aufbau einer eigenen Produktionseinheit in Kiel

 

München und Kiel, 07.02.2024 – Orcan Energy, das führende Cleantech-Unternehmen, das Abwärme in sauberen Strom umwandelt, erweitert seine Produktionskapazitäten erheblich, um der wachsenden globalen Nachfrage gerecht zu werden. Durch den Ausbau des Standortes Kiel können die modularen Anlagen komplett vom Unternehmen gefertigt und anschließend zu den Kunden in aller Welt geliefert werden. Orcan Energys Produkte helfen beispielsweise Zementherstellern, ihre CO2-Emissionen erheblich zu reduzieren.

Auf Basis des starken Wachstums in den vergangenen Jahren unternimmt Orcan Energy diese Expansion, um den weiter steigenden globalen Bedarf an den modularen Lösungen zur Abwärmeverstromung zu decken. Die eigene Produktionsstätte in Kiel ist ein wichtiger Schritt, um einen signifikanten Beitrag zur profitablen CO2-Reduzierung industrieller Prozesse und Wertschöpfung zu leisten. Leiter von Orcan Energys Standort in Kiel ist Managing Director Hinrich Krey, der in der Vergangenheit bereits viele Jahre Produktionsstätten geleitet hat, unter anderem im Lokomotivbau.

Die Produktionseinheit befindet sich an einem Ort mit langer Historie. Schon seit 150 Jahren wird in Kiel-Friedrichsort produziert – vor allem der Lokomotiv- und Motorenbau sowie die Rüstungsindustrie prägten das Areal. Unter Federführung der KiWi, Kieler Wirtschaftsförderung, wird der „StrandOrt Kiel“ als einer der wichtigsten innerstädtischen Gewerbe- und Industrieflächen aktuell revitalisiert. Orcan Energys Entscheidung für den Standort Kiel ist neben der guten Infrastrukturanbindung darin begründet, dass bereits wichtige enge Partner des Unternehmens in der Wertschöpfungskette in Schleswig-Holstein beheimatet sind. Aus Sicht der KiWi passt Orcan Energy daher sowohl in die Zukunftsvision der Industrie in Kiel als auch in die thematische Ausrichtung des „StrandOrtes Kiel“ mit den inhaltlichen Entwicklungsleitlinien „Nachhaltige Industrie“, „Industrie 4.0“, „Innovation und Transfer“ und „Neue Arbeitswelten“.

Orcan Energys CEO Dr. Andreas Sichert sagt: „Die Entscheidung, unsere unternehmenseigenen Produktionskapazitäten in Kiel auszubauen, spiegelt unser Engagement für Wachstum und Innovation in Deutschland wider. Mit Wurzeln in München und globalen Projekten können wir aus Deutschland heraus den nachhaltigen Wandel auf der ganzen Welt befördern. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen in Kiel, um gemeinsam einen Beitrag zur profitablen und nachhaltigen Energiezukunft zu leisten.“

Hinrich Krey, Managing Director von Orcan Energy am Standort Kiel, ergänzt: „In Kiel haben wir die bestmöglichen Voraussetzungen, effizient zu produzieren und die Kapazitäten sukzessive zu erweitern. Gleichzeitig können wir von unserem Standort aus die ganze Welt bedienen.“

Claus Ruhe Madsen, Wirtschaftsminister von Schleswig-Holstein sagt: „Wir freuen uns, dass Orcan Energy sich für den Standort Kiel entschieden hat. Als grünes Unternehmen schaffen sie Arbeitsplätze hier vor Ort. Wir haben damit erneut gezeigt, dass Schleswig-Holstein sehr attraktiv für Klima-Champions ist.“

Der Kieler Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer fügt hinzu: „Wir freuen uns über diese bedeutende Investition von Orcan Energy in Kiel. Es entstehen zahlreiche neue Arbeitsplätze im Zukunftsbereich der Energietechnik. Das stärkt den Wirtschaftsstandort und bringt große Chancen für Zulieferer und interessante Perspektiven für Fachkräfte und Talente aus der Region.“

Werner Kässens, Geschäftsführer der Kieler Wirtschaftsförderung, ergänzt: "Die Nutzung von Abwärmepotenzialen ist nicht nur ein Beitrag zur weltweiten Reduktion von CO2-Emissionen, sondern auch ein Paradebeispiel für klimarelevante Innovation. Mit Orcan Energy gestalten wir die Zukunft eines traditionsreichen Kieler Industriegebiets neu. Wir begrüßen die Entscheidung von Orcan sehr, sich im Wettbewerb um Ansiedlungen in Kiel zu engagieren. Damit zeigt sich hier die industrielle Transformation und der Strukturwandel unmittelbar in ökonomischer Wertschöpfung“.