Orcan Energy löst Netz- und Lieferkettenengpässe bei KI-Rechenzentren
München, Germany, 02.04.2026 – Orcan Energy, ein führender Anbieter für modulare Lösungen zur Stromerzeugung aus Abwärme, expandiert strategisch in den Markt für KI-Rechenzentren. Ziel ist es, den massiven Energieengpass im Hyperscale-Bereich zu lösen. Mit seiner bewährten Organic Rankine Cycle (ORC)-Technologie ermöglicht das Unternehmen den Rechenzentren-Betreibern, ungenutzte Abwärme in kostengünstige, saubere Grundlastenergie umzuwandeln. Orcan Energys efficiency PACKs wandeln Abgaswärme direkt vor Ort in bis zu 35 % zusätzliche Leistung um. Dadurch können Rechenzentren nicht nur den langwierigen Ausbau von Netzanschlüssen umgehen, sondern auch die Anzahl der stark lieferverzögerten Gasturbinen oder -motoren reduzieren, die zum Erreichen der Zielkapazität erforderlich sind.
An wichtigen digitalen Knotenpunkten betragen die Wartezeiten für einen Netzanschluss mittlerweile bis zu zehn Jahre. Hyperscaler sind daher zunehmend gezwungen, die benötigte Energie mit eigenen Erdgasturbinen direkt vor Ort zu erzeugen. Allerdings belaufen sich die Lieferzeiten für diese auf bis zu drei Jahre. Diese Wartezeiten bergen ein massives finanzielles Risiko und verzögern den zwingend notwendigen Ausbau der KI-Rechenkapazitäten.
Um den enormen Energiehunger dieser Hyperscale-Standorte zu decken, setzt Orcan Energy auf das Hochleistungsmodul eP 1000. Dieses containerbasierte System wurde speziell für Großanwendungen entwickelt und liefert eine elektrische Nettoleistung von über 1 Megawatt pro Einheit. Durch eine fortschrittliche Turbine im ORC-Kreislauf maximiert das eP 1000 die Stromerzeugung aus den schwankenden Abgasprofilen der Gasturbinen. Trotz der Leistung im Megawattbereich behält auch das eP 1000 das standardisierte, modulare Design von Orcan Energy bei. Das ermöglicht eine schnelle Plug-and-Play-Installation, ein entscheidender Vorteil, um langwierigen Lieferkettenengpässen auszuweichen.
Die Integration der Systeme von Orcan Enegy verändert den Zeitplan und damit die Wirtschaftlichkeit des Rechenzentrum-Baus grundlegend. Durch die Nutzung der Abwärme können Betreiber pro Anlage 35 % zusätzliche Leistung vor Ort erzeugen. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass die Anlagen bei gleicher Leistung mit 25 % weniger Brennstoff auskommen. Noch entscheidender ist jedoch: Durch diese zusätzliche Stromerzeugung aus Abwärme erreichen die Standorte ihre Zielkapazitäten mit deutlich weniger Primärausrüstung – beispielsweise, indem nur drei statt vier Gasturbinen installiert werden müssen. So kann ein 260-Megawatt-Rechenzentrum, das ursprünglich 15 Gasturbinen benötigte, durch die Integration der ORC-Technologie vier dieser Turbinen komplett einsparen.
Da Gasturbinen in der Regel drei Jahre Lieferzeit haben, bringt der Verzicht auf diese zusätzlichen Einheiten einen enormen Zeitvorteil: Im obigen Beispiel erreichen die Betreiber die volle Standortleistung neun Monate früher. Das entspricht einer um 25 % schnelleren Time-to-Power und führt entsprechend früher zu ersten Einnahmen. Die modularen ORC-Systeme selbst werden in weniger als zwölf Monaten geliefert und in knapp einem Monat installiert. Im Ergebnis amortisiert sich die Investition (ROI) in weniger als vier Jahren.
„Wertvolle Wärme ungenutzt verpuffen zu lassen, gehört der Vergangenheit an“, betont Andreas Sichert, CEO von Orcan Energy. „Indem wir Abwärme direkt vor Ort in sofort verfügbaren Strom umwandeln, bieten wir Rechenzentren den schnellsten und wirtschaftlichsten Weg, Kapazitäten aufzubauen – ganz ohne jahrelanges Warten auf zusätzliche Gasturbinen.“
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